Und ich begleite Dich gerne auf Deinem Weg...
...die Sprache deines Nervensytems zu lernen
Welche Auswirkungen kann ein dysreguliertes Nervensystem haben? Symptome wie eine Unruhe, die kommt, wenn es um uns ruhig wird (z.B. nachts) und dafür bist du tagsüber matt oder müde. Wenn Du alleine bist läuft immer der Fernseher oder du suchst Ablenkung am Smartphone. Du hast das Gefühl immer etwas unter Strom zu stehen, der Körper ist verspannt und Du hast Mühe abschalten zu können. Manchmal bringen Dich scheinbar banale Situationen aus dem Konzept, Du kennst emotionale Ausbrüche beim kleinsten Trigger,... Alles das deutet auf ein Nervensystem hin, das aus der Balance ist. Selbstregulation kann man als die Fähigkeit bezeichnen, Einfluss auf das eigene Nervensystem und damit den eigenen körperlichen und emotionalen Zustand zu nehmen. Dabei hilft es zu verstehen, wie unser autonomes Nervensystem aufgebaut ist und welche Stadien der Aktivierung es gibt. Mit dem Wissen kann ich beginnen das eigene Nervensystem zu beobachten und einschätzen zu lernen, wie sich die einzelnen Phasen anfühlen. Die beiden Äste des autonomen Nervensystems sind im Idealfall in Balance- jeder zu seiner Zeit aktiv. Nach Phasen der Aktivierung folgt eine Ruhephase. Leider gehört es heute zur Tagesordnung, dass hier ein Durcheinander herrscht. Das gute ist: Selbstregulation ist lernbar! Ich bin gespannt auf Deinen Wunsch...
...dich immer besser selber regulieren zu können
Hast Du manchmal das Gefühl vom Leben 'mitgeschleift' zu werden, Opfer der Umstände zu sein, ohne selber viel gestalten zu können? Ich kann nicht, weil... Mir sind die Hände gebunden,... Ich komme nicht dahinter was mit mir los ist... Immer passiert es wieder... Manchmal passieren Dinge im Leben, die einfach 'zu viel, zu schnell' sind und uns überwältigen. Wir sehen keinen Ausweg mehr. Dieser Zustand kann sich dann auf weitere Bereiche im Leben ausdehnen und wir haben immer mehr das Gefühl 'nichts dagegen' tun zu können und fest zu stecken. Da kann es helfen Situationen zusammen zu erleben, in denen man eine Wahl hat, um so schrittweise wieder die Zügel in die Hand zu nehmen.
... Zu mehr gesundheit und wohlbefinden
So verrückt und irrational viele unserer Taten, Gewohnheiten, Muster und Symptome auch erscheinen mögen, in Wahrheit sind die allesamt logisch. Die menschliche Psyche folgt immerzu und enorm zuverlässig einem übergeordneten Prinzip: dem Überleben. Was da neurobiologisch alles passiert, kann helfen ein tiefes Verständnis für Deine eigene Innenwelt zu entwickeln. Damit wird es möglich, Dich anzunehmen wie Du bist und immer mehr mit Wohlwollen und Mitgefühl zu begegnen, statt Dich ständig zu strafen und zu verurteilen.
...und wohlbefinden
Wenn ich statt Überwältigung immer mehr Bewältigung erleben kann, statt Druck und Enge immer mehr Raum entsteht und statt körperlicher und emotionaler Starre immer mehr Bereiche ins Fliessen kommen, dann wird die Welt bunter, leichter und nicht zuletzt friedlicher im Innen wie im Aussen. Gerne begleite ich Dich ein Stück auf Deinem Weg zu mehr Lebendigkeit.
...zu Dir
vorgehen
01
Die Sprache des Nervensystems erlernen
Manchmal hilft es zuerst etwas darüber zu erfahren wie unser autonomes Nervensystem aufgebaut ist und wie es sich zum Beispiel unter Stress verhält. Wir werden das Wissen mit Deinem eigenen Erleben verknüpfen und dabei gut beobachten was in Deinem System passiert.
02
Stresstoleranzfenster vergrössern
Mit zunehmender Übung merkst Du wie Dein Nervensystem immer einfacher aktivieren, aber auch wieder deaktivieren kann. Dies gibt Dir mehr Flexibilität und Gelassenheit im Alltag. Zudem wenden wir uns der Fähigkeit zu innere Prozesse aus sicherer Distanz beobachten zu lernen, was Dir zusätzlich helfen kann nicht von inneren oder äusseren Zustanden überwältig zu werden.
03
Neue Erfahrungen statt alte Muster
Nun ist Dein Koffer schon prall gefüllt mit nützlichen Werkzeugen, um uns Schritt-für-Schritt den tieferliegenden Ursachen zuzuwenden, falls Du das wünschst. Alte Erfahrungen, die im Nervensystem gespeichert sind, können so im Hier und Jetzt nachhaltig transformiert werden.
Traumawissen
Was ist ein Trauma?
Grundsätzlich spricht man von einem Trauma (altgriechisch: Wunde), wenn das was wir erleben alle unsere Strategien zur Bewältigung und Verarbeitung übersteigt und eine ‘Wunde’ zurück lässt.
Das Erlebnis selber kann einmalig sein, wie z.B. einen Verkehrsunfall mit starkem Aufprall, dem Verlust eines geliebten Menschen oder auch dem Erhalten einer schlimmen Diagnose, oder auch toxischer Stress, der über längere Zeit anhält. Unter diese Kategorie fallen zum Beispiel die Bindungs- und Entwicklungstrauma, deren Auswirkungen sich oft erst im Erwachsenenalter zeigen und der Zusammenhang oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist.
Traumatisierend ist also nicht das Ereignis selber- sondern das was in uns als Folge davon passiert.
Zitat Dr. Peter A. Levine:
„Traumasymptome werden nicht durch das äussere Ereignis verursacht.
Sie entstehen, wenn überschüssige Energie nach dem traumatischen Erlebnis
nicht aus dem Körper entlassen wird.
Es entsteht eine Dysregulation im vegetativen Nervensystem.
Dies kann verheerende Auswirkungen haben auf Körper und Seele.“
Wie äussern sich Traumafolgestörungen?
Das vegetative Nervensystem reguliert die Funktionen unserer Organe und andere lebenswichtige Prozesse. Von ihm werden Herzschlag, Lungenfunktion, Verdauung, Blutdruck, sexuelle Erregung und vieles mehr gesteuert. Verstehen wir Trauma als Dysregulation des vegetativen Nervensystem, so erklärt sich die Vielzahl an verschiedenen Symptomen die daraus entstehen können.
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Schlafstörungen
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Wutausbrüche
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Chronische Müdigkeit
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Migräne
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Autoimmunkrankheiten
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Angstattacken
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Depression
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Verdauungsstörungen
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Verspannungen
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Da sie oft erst Jahre später auftreten werden sie häufig gar nicht dem Trauma zugeordnet.
Traumafolgen, also die Symptome, die durch Traumata entstehen, sind normale Reaktionen auf unnormale Ereignisse. In diesen Symptomen steckt die Lebensenergie und Kraft, die im Moment der Bedrohung aufgebracht, aber dann im Nervensystem «stecken» geblieben ist.
Was ist Somatic Experiencing?
Somatic Experiencing (SE)® wurde von Dr. Peter A. Levine entwickelt. Er ist Biophysiker, Psychologe und einer der bedeutendsten Traumaexperten unserer Zeit.
Was mir an seiner Methode so gefällt ist der kreative, spielerische Ansatz, immer auf das Gesunde in uns ausgerichtet. Es geht nicht darum etwas zu reparieren was kaputt ist, sondern Räume zu schaffen, damit der Organismus sich von innen heraus neu ordnen kann.
Im Alltag sind die gespeicherten Geschichten und Muster oft sehr präsent und engen uns ein. Durch diese Arbeit bekommt der Körper Zeit und einen sicheren Rahmen um sich neu zu organisieren. Das Nervensystem lernt Wege die blockierten Energien zu entladen und statt der immer gleichen Problemschleifen entsteht freier Raum für mehr Sicherheit und Lebendigkeit im Innen wie im Aussen. Meistens tritt direkt eine feine, spürbare Wirkung ein.
Wie wird mit SE gearbeitet?
Die Traumaarbeit nach Somatic Experiencing (SE)® findet im Gespräch statt. Durch die Ausrichtung auf das körperliche Erleben unterscheidet sich diese Art allerdings deutlich von eher problem- und gesprächsorientierten Therapieformen.
Das Ausprobieren konkreter Übungen für den Alltag gehört ebenso dazu wie das Verstehen der Zusammenhänge aus psychologischer und neurobiologischer Sicht.
Dazu muss das Ereignis selbst nicht unbedingt noch mal erlebt werden; es ist auch möglich ohne Inhalt und Erinnerung zu arbeiten, denn SE arbeitet nicht mit dem Ereignis als Ursache des Traumas sondern mit der Reaktion des Körpers auf das Geschehene.
Dies ist vor allem dann von grossem Vorteil, wenn nur Symptome ohne konkrete Erinnerungen an ein traumatisches Ereignis bestehen oder das Ereignis zu belastend ist um es direkt anzuschauen.
„Der Schlüssel zur Traumabewältigung ist nicht, das Trauma wieder zu erleben,
sondern neue Erfahrungen im Körper zu schaffen.“ Dr. Peter A. Levine